Rennberichte AIM04/05

B-Final-Rennen der Yellow Angels am 12.3.2005

Team:      Harry Hirmann (Teamchef)

                  Leubner Harald

                  Fortacz Robert

                  Hübner Wolfgang

                  Hampl Marcus

                  Bancalari Markus

 

 

 

Nun war es also so weit - wir wollten im B-Finale mal wieder zeigen, was in uns steckt, darum wurden nur die stärksten Fahrer dieser AIM-Saison ausgewählt - leider viel "Pezi" Peter Benes in letzter Sekunde krankheitsbedingt aus, ss bestritten nur 6 Fahrer das 14-Std.-Rennen.

Das Qualifying verlief erwartungsgemäß mit sehr engen Zeitabständen und entsprach nicht ganz unserem Wunsch - bei sehr rutschigen Bedingungen konnte nur der 8. Startplatz erreicht werden.

 

Startfahrer war wieder unser "Zerstörer" Robert Fortacz, der sich mittlerweilen zum Top-Startfahrer gemausert hat! Mit Zeiten, die permanent bei den Besten zu finden waren, konnte er nach einigen Turns auf Platz 7 vorstoßen und dann mit der Spitze voll mithalten. Mitlerweilen dopte sich HarryH mit ACE-Saftln und Hampl Marcus verdrückte noch schnell einen Toast, bevor er sich zum Nickerchen verkrümelte. HarryH versuchte noch sein Visier zu reinigen, weils ja schon so dreckig war, worauf Leubi meinte, dass es nicht dreckig sondern dunkel sei und da nutze putzen eh nix *ggg*.

Unser Zerstörer übergab mit niedrigen 55er-Zeiten im Viererpulk auf Platz 7 an Harry Hirmann, der seinen Turn resch angeht - mit Zeiten um 55,0 holte er sich einen Gegner nach dem Anderen bis dann auch die 4.plazierten "Pankl Racing" dem Druck des "Speedengerls" nachgeben mußten. Mit einer Topzeit von 54,5 waren wir bei den Allerschnellsten dabei.

Leubi übernahm voll motiviert auf Platz 4, was sich gleich mal mit den schnellsten Zeiten des gesamten Feldes niederschlug - Alcatel wurde regelrecht geschluckt und damit war Platz 3 erreicht - Sensationell, da ja als Zielvorgabe Platz 4 angepeilt wurde, was auch von vielen Beobachtern als realistisch erreichbar schien.

Mit 53,8 war er zu diesem Zeitpunkt Halter der schnellsten Rennrunde aller Teams-verbunden damit war auch noch das Erreichen des 2. Platzes - Wahnsinn - diesmal haben die Angels wieder die goldenen Flügerl ausgepackt ;-)

Hampl Marcus war mittlerweilen wieder erwacht und übernahm auf Platz 3, wie das genau ging, dass uns Many Kart2 in der Box überholte, ist mir bis jetzt noch nicht ganz klar. Marcus steigert sich zu absoluten Topzeiten, zeitweise war er schnellster des Feldes - Suuuuper! Mittlerweilen kränkte sich der Zerstörer schon mal im Vorhinein, da er offensichtlich seinen 2.Turn mit einer Krücke runterkurbeln muß.

Fortacz Robert übernahm weiterhin auf Platz 3 - aber das Kart konnte so eine Krücke nicht sein - immerhin holte er permanent auf die Youngsters auf Platz 2 auf - in Runde 264 war es dann so weit - Robert übernahm wieder Platz 2. Mitlerweilen fuhr Many Kart 2 mit Leubis Rakete die besten Rundenzeiten - während HarryH und Hampl dahinschlummern nahm uns Many Kart 1 Runde ab :(

Robert fuhr einen tollen Turn und konnte einen schönen Polster auf Platz 3 (Alcatel) aufbauen - so übernahm Teamcheffe Harry Hirmann auf Platz 2.

Mit den 2.besten Zeiten des Feldes (nur Many Kart fuhr schneller) konnte der Polster zu Platz 3 weiter vergrößert werden - die ersten Gedanken an einen möglichen Podestplatz beannen zu keimen! Zumindest bei denen, die gerade nicht schliefen.

Leubi übernahm Platz 2 und war wieder auf Anhieb bei den Schnellsten - lediglich Many Kart war permanent ca. 0,3 Sek. schneller. Doch da passierte Many Kart beim letzten Wechsel ein Missgeschick - eine überfahrene Haltelinie brachte um 6.15 Uhr eine Stop&Go-Strafe ein und wir holten 1 Runde auf - leider zu wenig - Many Kart blieb mit beinahe 1 Runde vor uns - zumindest waren wir wieder in der selben Runde, was ja an sich schon als sensationell zu werten ist!

"Lupus" Wolfgang Hübner übernahm weiterhin auf Platz 2 liegend zu seinem 1.Turn - auch er schien über sich hinauszuwachsen und er konnte Platz 2 und den Abstand auf Platz 3 mit tollen Zeiten mühelos halten - eine gewohnt souveräne Leistung - Hochachtung!

Mittlerweilen hat sich auch "Banci" Bancalari Markus nach seinem Skiausflug zu uns gesellt und ging Freddi-Keks-gestärkt in seinen 1.Turn. Er fand rasch seinen Rythmus und konnte wie zufor Lupus mit tollen Zeiten und einer souveränen Fahrt den Vorsprung von ca. 30 Sekunden auf Platz 3 festigen.

Zum 3. mal ging dann Robert Fortacz auf die Strecke - wir lagen immer noch sensationell am 2.Platz - mittlerweilen stießen die ersten Fans zu uns - Smeti mit Frau und Kind (Nachwuchsfahrer sollen ja schon früh an die Umgebung gewöhnt werden) und Roberts Frau Astrid mit Tochter Nani sorgten für die moralische Unterstützung - der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass zu tief nächtlicher Stunde auch Brunner Michi sich um unser Wohl sorgte, ganz abgesehen von der menthalen Unterstützung durch Hardy Dörflinger, der fiebrig in Kärnten zum Skifahren weilte.Langsam ging es dem Ende zu und Hampl Marcus übernahm weiterhin Platz 2 - auch in seinem 2.Turn war er mit 53er-Zeiten voll dabei und konnte den Vorsprung halten - Many Kart war zu dieser Zeit schon 1 Runde vor uns und mit normalen Mitteln nicht mehr einzuholen.

"Lupus" hatte ein schweres Los gezogen - er hatte als direkten Kontrahenten den Alcatel-Fahrer Andi Stemmer, seines Zeichens V-Max-Teamchef und schnellster Mann des Tages. Wie befürchtet fährt Andi um 1,5 Sek. schneller als das restliche Feld und braust somit um 11.20 Uhr vorbei an Lupus auf den 2. Platz. Da Lupus einen tollen Turn mit starken Zeiten hingelegt hat, bleibt uns aber ein beruhigender Polster nach hinten. Devise war nun, den 3. Platz zu sichern.

"Banci" übernahm auf Platz 3 und fuhr tolle Zeiten, praktisch gleich mit Alcatel und Many Kart2- so konnte der knappe Rückstand auf Platz 2 (ca. 1/2 Runde) gehalten werden - auf Platz 4 wuchs der Polster auf stolze 1 3/4 Runden an - Respekt!

Nun gab es berechtigte Spekulationen - wird Alcatel noch einmal Andi Stemmer einsetzen, oder fährt man mit dem Risiko, doch noch den 2. Platz an die Yellow Angels abzutreten? Aber Reinhard Jahode (Alcatel-Teamchef) gab sich keine Blöße - der letzte Turn hieß Andi Stemmer gegen Harry Hirmann!

HarryH übernahm den Schlußturn und legte gleich richtig Los - leider fuhr Andi Stemmer wieder die schnellsten Rundenzeiten des gesamten Feldes - Harry konnte sich zwar mit Spitzenzeiten anhängen, aber leider fehlte trotzdenm permanent 0,5 Sek. auf Alcatel.

Somit hieß die Reihenfolge beim Zieleinlauf Many Kart2 1 Runde vor Alcatel und 1 Runde vor Yellow Angels - wir haben das praktisch Unwahrscheinliche geschafft und einen Stockerlplatz mit tollen Fahrleistungen und ohne Fehler heimgefahren - gratulation an alle Fahrer der Angels - Ihr seids ein tolles Team, mit dem es echt Spaß gemacht hat!

Abschließend sollte man noch die ausgesprochen tolle Abwicklung der Veranstaltung durch die KartDivision hervorheben - die Austrian Indoor Masters ist mit Sicherheit eine der interessantesten und best organisierten Veranstaltungen der Kartsaison - Gratulation!

Wir freuen uns nun schon auf die Outdoorsaison, die heuer eine gesamte Rennsaison für die Yellow Angels bringt - man fährt geschlossen unter IT-Racers-Flagge und die Erwartungen sind doch gegeben, hin und wieder im vorderen Mittelfeld zu landen - man wird sehen ;-)

 

 

 

 

 

 

3.Rennen der Yellow Angels am 19.2.2005

Team:      Harry Hirmann (non driving Teamchef)

                  Dörflinger Hardy

                  Bancalari Markus

                  Leubner Harald

                  Fortacz Robert

                  Schweier Gunther

                  Hampl Marcus

                  Lackner Sandra

                  Böhm Petra

                  Hübner Wolfgang

 

Da HarryH dem letzten Vorlauf krankheitsbedingt nur als "non driving TC" kurzzeitig beiwohnt, ist der folgende Bericht beruhend auf Niederschriften der anwesenden Fahrer entstanden ;-)

 

Im Qualifying war erstmals Fortacz Robert mit der schnellsten Qualifyingzeit für seinen Startplatz im Startturn selbst verantwortlich - der 10. Platz konnte sich aber sehen lassen.

Im Startturn stürmte der "Zerstörer" in Richtung Spitze und kam in denm ersten 15 Minuten bis Platz 7 vor - mit Blickkontakt zu den Führenden!

Der schwächelnde Oberengel verliß nun das Team in Richtung Bettchen und Leubi übernahm die STellvertreter-Rolle, während das "Monster" bereits seine erste Wurstsemmel verdrückte. "Petzi" Petra Böhm hielt sich wacker mit 56er-Zeiten und übergab einen 8. Platz an "Monster" Gunther Schweier. Das Monster dürfte leicht geschwächelt haben , da mit Platz 13 das Team kurzfristig von der Anzeigetafel verschwand.

"Braking Hardy" Dörflinger stellte aber mit tollen 53er-Zeiten wieder die Ordnung her und man konnte auf Platz 12 liegend wieder die Rundenzeiten studieren - das Monster schlief indessen seine Strapazen weg.

Um 5 Uhr warf sich Sandra Lackner ins Zeug - alle verfügbaren Helfer liefen zusammen, um die notwendige Anzahl an Zusatzgewichten rechtzeitig zum Kart zu bringen *ggggg*.

Sandra stürzte sich emotionslos ins Rennen-die Herausforderung war gewaltig - 5 Runden Rückstand auf den Vordermann. 56er/57er-Zeiten hielten uns wacker auf der Tafel - wer hinter uns lag, wußten wir nicht, da die Tafel zu kurz ist. Um 5.40 Uhr wurde das Geheimnis gelüftet, KCI Racing lag hinter uns - bis zu diesem Zeitpunkt ;-)

Mit dem Ziel, keine Sonntagszeiten hinzulegen, wirft sich "Banci" Bancalari Markus ins Kart. Ob er gute Zeiten fährt, wußte man nicht, da Platz 13 ja nicht mehr angezeigt wird. Aber wen interessierte das schon - man wartete bereits sehnsüchtig auf die Ham&Eggs!

Hardy nimmt sich mittlerweilen das Monster als Vorbild und schläft.

Leubi dreht unterdessen tolle Runden und liegt mit 51er-Zeiten im Vorderfeld der Rundenzeiten - er hat bereits 2 Runden aufgeholt und es fehlen noch 2 Runden auf den Vordermann - Tafel wir kommen!

"Lupus" Wolfgang Hübner fährt mit 52er-Zeiten voll auf Attacke während sich Werner Trügler von KCM bereits die ersten 49er reinzieht.

Hampl Marcus empfiehlt sich mit 51er-Zeiten für seine Final-Teamteilnahme während Lupus seine angeknackste Rippe beredet ;-))

Mittlerweilen legte Hampl mit 51,169 die bisherige Teambestzeit auf den Asphalt - wenn das der Zerstörer wüßte.

Das Monster übernimmt wieder das Kart und versucht es mit dünnerem Rippenschutz - die Windschlüpfrigeit zeigt Wirkung - er verliert nur 1 Runde auf Platz 13. Mit 52, 197 legt er ausserdem eine neue Persönliche Bestzeit hin!

Hampl Marcus startet seinen letzten Versuch, doch noch die 3 Runden Rückstand auf KCI aufzuholen - leider hat er eine Krücke ausgefasst und damit leider keine Chance.

Als letzter versucht noch einmal "Banci" sein Glück - mit niedrigen 50er-Zeiten ist er absolut toll unterwegs und kommt bis auf 2 Runden an KCI heran - vielleicht liegt es auch daran, dass HarryH wieder erschien.

Letztendlich blieb doch nur der 13. Platz - aber die Fahrerleistungen war OK und Spaß hat es allen gemacht - das ist es auch, auf das es ankommt!

Das Ziel, nicht letzter zu werden, konnte diesmal leider nicht erreicht werden.

 

 

 

2.Rennen der Yellow Angels am 15.1.2005

Team:      Harry Hirmann (Teamchef)

                  Dörflinger Hardy

                  Benes Peter

                  Leubner Harald

                  Fortacz Robert

                  Schweier Gunther

                  Hampl Marcus

                  Lackner Sandra

                  Rubicko Thomas

 

 

1.Rennen im neune Jahr - 2.Vorlauf zur AIM - unsere Erwartungen sind wieder auf der Funseite - Ziel des Rennen - wir wollen nicht letzte werden!

Zum Training sind diesmal auf Wunsch des Teamchefs alle Fahrer angetreten, Hirmann, Benes und Leubner verzichten allerdings auf das Training, es bleiben auch so nur ca 7 Minuten Fahrzeit pro Pilot.

Schon beim Training zeigt unser Rookie, Thomas Rubicko, was in ihm steckt - mit 54,87 liefert er die schnellste Trainingszeit, was den 11. Startplatz bringt.

Auch diesmal startet "Zerstörer" Fortacz Robert, auch diesmal hat er mit dem 1.Kart kein Glück und steigt auch diesmal ziemlich ärgerlich aus - das Kart wird daraufhin auch aus dem Rennen genommen, da ein Schlauch gebrochen ist.

Leubner Harry übernimmt immer noch am 11. Platz den 2.Turn und kann auch mit niedrigen 53er-Zeiten im Mittelfeld mithalten, eine Rakete hat aber auch er nicht bekommen - immerhin rundet er sich gegenüber Alcatel zurück und ist den Umständen entsprechend toll unterwegs.

Den 3.Turn fährt "Pezi" Peter Benes, auch er hält sich mit niedrigen 53er-Zeiten im guten Mittelfeld - von Platz 11 kommen wir aber nicht wrklich weg.

Dörflinger Hardy wächst heute über sich hinaus - mit niedrigen 54ern und sogar 53er-Zeiten liegt auch er im guten Mittelfeld und spult gewohnt souverän seinen Turn ab.

Währenddessen spielen sich am Teamtisch grausame Szenen ab - HarryH überkommt die Müdigkeit und nickt kurz ein - Pezi beginnt mit der Abendration der Nahrungszufuhr (immerhin ist ja schwanger ;-))-HarryH überkommt der Hunger und wird praktisch von Pezi gefoltert, weil der seine Frankfurter anpreist - der bevorstehende Turn unterbindet aber aus Vernunftgründen ein Frankfurterzufuhr - aus Protest mützelt Harryh noch mal schnell während Pezi seine Würsteln verdrückt.

Hardy übergibt dann den offensichlich einbetonierten 11.Platz an Harry Hirmann.

Ab nun Originalzitate, die nicht von HarryH stammen:

Chef übernimmt und fährt mit Herz 52er-Zeiten - steigert sich auf niedrige 52er.

5:25.....Hardy isst Würschteln

5:42.....Chef fährt 51,9

6:00.....Chef fährt 51,78 - Hochachtung

Ab nun wieder Kommentar von HarryH:

Immer noch auf Platz 11 übernimmt "Mäx" Marcus Hampl.

Mit niedrigen 52er-Zeiten fährt er einen absolut starken Turn und kann auf Platz 10 aufholen, dank einer Stop&Go für Many Kart (Platz10) sind wir dann sogar in der selben Runde, beachtlich wenn man bedenkt, dass wir schon 4 Runden zurücklagen.

Den nächsten Turn, der 2.Heavyturn des Rennens gehört Schweier Gunther.

Das Monster, das mit einem "L-Lehrfahrt" am Rücken voll motiviert ins Rennen geht, verbessert sich laufend und nach 15 Minuten bringt er konstante 54er-Zeiten - er kommt sogar vereinzelt auf 53er - Hochachtung für einen soliden Turn.

Lackner Sandra, die weiterhin den 11. Platz übernimmt, verliert erwartungsgemäß den meisten Boden, hält aber tapfer mit 56er und teilweise auch mit 55er-Zeiten durch - wir rutsch trotzdem auf Platz 12.

Nun übernimmt Rubicko Thomas den 1.Turn als Yellow Angel.

Rasch findet er seine Linie und schon nach 10 Minuten fährt er 52er-Zeiten, beachtlich für seine 13 Lenze! Er stigert sich auch noch weiter und fährt mit 51er-Zeiten absolute Topzeiten - starke Vorstellung - er kommt bis auf eine 1/2 Runde auf Platz 11 heran und übergibt an Fortacz Robert. Mit niedrigen 51er-Zeiten und einem guten Kart strebt er offensichtlich die schnellste Teamrunde, die zu dieser Zeit Rubicko hält, an.

Nach 15 Minuten macht er dann den Sack mit 51,14 zu - war ja nicht anders zu erwarte ;-)

Nach 30 Minuten - der Streber fährt 50,75!

Knapp vor dem Fahrerwechsel erkämpft er auch noch Platz 11 - ein gelungener Turn und die Bestätigung ist ihm ins Gesicht geschrieben.

Der vorletzte Turn wird auf 2 Fahrer aufgeteilt - Dörflinger Hardy übernimmt die erste Hälfte und fährt wieder sehr stark - mit niedrigen 52er-Zeiten kommt der Rennfahrer durch. Leider waren die Kartfriend noch um ca. 0,5 Sekunden schneller unterwegs (mit einem starken Fahrer) und konnten somit wieder PLatz 11 erkämpfen - ein spannendes Finale zeichnet sich ab!

Die 2.Hälfte fährt Rubicko Thomas und er kann mit 51er-Zeiten gehörigen Druck machen und holt wieder auf Platz 11 auf.

5 Minuten vor dem Wechsel dreht er sich leider (offensichlich nach einer Feindberührung) und es stirbt auch noch der Motor ab - so verlieren wir 2 Runden auf Platz 11.

Vor dem Schlußturn mußten wir leider feststellen, dass anhand der Zeiten der vor uns gefahrenen Teams, das Kart für den letzten Umlauf eine Krücke sein mußte - die Zeiten waren 0,5-0,8 Sekunden langsamer!

Den Schlußturn krallte sich wieder mal Harry Hirmann.

Ab nun wieder Fremdkommentar im unzensurierten Original:

Unser Oberengel sitzt wieder tief im Kart.

Voll motiviert geht er es an - 1.Runde 54,02, 2.Runde 52,1, 4.Runde 51,7.

Harryh hat die Chickenwings gegen die Adlerflügel getauscht, hab das Gefühl, der will die Teambestzeit knacken (Zerstörer wird nervös ;-)).

Nach 10 Minuten - Harry schnüffelt nach einer 50er mit 51,08.

Er gibt zwar Gas, aber die Kartfriends am 11.Platz haben den stärksten Mann im Kart und das wird sich wohl nimmer ausgehen (Anm v.Harryh: zu dieser Zeit wurde gerade 1 Runde auf Platz 11 gutgemacht und wir sind somit in der selben Runde mit den Kartfriends).

Noch 21 Minuten - der Oldboy ist im Club der 50er - 50,94 - jetzt ist der Zerstörer aber wirklich unrund.

Es ist soweit - mit 50,708 ist der Zerstörer geschlagen, aber die Bahn wird immer schneller - die ersten fahren 49er-Zeiten, also ziehen wir wieder 3 Zehntel ab ;-).

Huha - 50,60 - jetzt hat er den Nachbrenner gezündet (wird eh Zeit).

50,54 - er brennt no.

Ab nun wieder Kommentar von Harryh:

Nach meinem Turn meinte Martin Müllner, dass dieses Kart (das ich gerade gefahren bin) wahrscheinlich ausgeschieden wird, weil die Crashtestdummies auch meinten, dass es sehr schwach war - na ja, damit wäre wahrscheinlich sogar eine 49er-Zeit möglich gewesen - aber hätti/wäri spielts halt nicht.

 

Abschließend kann man folgendes feststellen - es haben alle Fahrer wieder ihr Bestes aus sich herausgeholt, teilweise sind sie über sich hinausgewachsen - es hat wieder enormen Spaß gemacht und Rubicko Thomas hat sich für das Finalteam in die engere Auswahl gebracht.

Platz 12 geht in Ordnung, obwohl mit etwas Glück vielleicht sogar Platz 10 im Bereich des Möglichen gewesen wäre - aber das ist ja nicht das Ziel unserer Teilnahme bei den Vorläufen ;-)

 

 

 

 

 

1.Rennen der Yellow Angels am 4.12.2004

Team:      Harry Hirmann (Teamchef)

                  Dörflinger Hardy

                  Benes Peter

                  Leubner Harald

                  Fortacz Robert

                  Hübner Wolfgang

                  Schweier Gunther

                  Hampl Marcus

                  (Böhm Petra)

 

 

Nun war es endlich so weit - wir brettern wieder mit den 9PS-Karts der KartDivision in der Daytona-Halle um den Kurs.

Da wir uns heuer wieder der reinen Teilnahme ohne A-Final-Ambitionen hingeben und es einfach Spaß machen soll, ist auch unser Team ein gemischter Haufen - wie es ja auch sein soll.

Im Training passierte gleich mal unfassbares - Hardy Dörflinger mischte die Gegner kräftig auf und liegt zeitweise auf Platz 4! Unsere Teambestzeit, die Leubi hinschmetterte, reicht schlußendlich für Startplatz 11.

 

Als Startfahrer wurde Fortacz Robert auserkoren - da das erste Rennkart nicht wirklich zu den Raketen zählte, konnte er mit einiger Mühe den 11. Platz in den 2. Turn retten, was man ja auch mal schaffen muß.

 

Leubi als 2. Fahrer hat scheinbar einen guten Tag erwischt - er liegt mit seinen Rundenzeiten unter 53 permanent im vorderen Feld (nur 0,4s hinter dem Schnellsten) und bringt uns um einen Platz vor.

 

Auch "Pezi" Peter Benes kann mit tollen 52er-Rundenzeiten einen Platz gutmachen und übergibt schließlich auf Platz 9.

 

Der 4.Turn gehört Harry Hirmann und der schafft es tatsächlich 51er-Zeiten zu produzieren. Mit diesen Zeiten liegt er permanent bei den schnellsten und schafft es sogar bis Platz 7!

 

Hampl Marcus, unser Neuzugang, fährt zwar konstant und mit Übersicht, kann dem offensichtlich nicht wirklich berauschenden Kart aber nur 53er-Zeiten entlocken, was uns wieder auf Platz 9 bringt.

 

Pezi kann mit seinem 2.Turn an seine tolle Leistung anknüpfen und schon sind wir wieder auf Platz 8 - moralisch wichtig ist, das wir damit vor unserem ewigen Konkurrenten ALCATEL liegen ;-)

 

Schweier Gunther, der leider das Training schwänzte, konnte im Rennen der schweren Kaliber mit seinen 55er-Zeiten dem restlichen Feld nicht wirklich Paroli bieten - so kamen wir wieder auf Platz 11 zurück.

 

Hübner Wolfgang, der erstmals bei der AIM teilnimmt, macht eine gute Figur - als erster "Gewichtsfahrer" unseres Teams fährt er mit dem Mittelfeld souverän mit, kann zwar keinen Platz gutmachen, aber immerhin holen wir auf das vor uns liegende Team auf.

 

Währen der Fahrt von Wolfgang kommt langsam Unverständnis beim Teamchef auf - Böhm Petra, die eigentlich schon da sein sollte und als nächste ins Kart müßte, ist noch nicht da und auch am Handy nicht erreichbar. Nach umfassenden Überlegungen wird entschieden, dass zunächst HarryH den nächsten Turn fährt, da Hardy eben erst gefrühstückt hat und eventuell unpäßlich werden könnte ;-)) und sonst kein Fahrer, der einspringen könnte, anwesend war.

 

Der Objektivität wegen veröffentliche ich nun den Originalkommentar meiner Teamkollegen: "Harry Hirmann presst wieder mächtig an (51,59) - Many Kart kommt mächtig unter Druck - Platz 10 kann man schon riechen. Harry glüht weiter wie der Halayische Komet. Harry kann mit dem Führenden mithalten - Oldboy ist jetzt richtig in Fahrt" - Danke meinen Kollegen für diesen objektiven Kommentar ;-)) - übrigens wäre auch mir beinahe das Frühstück ......- na lass ma das lieber.

 

Fortacz Robert kann auch in seinem 2.Turn nur 52er-Zeiten auf den Asphalt brennen, was seinem Ego natürlich widerspricht - vor lauter Übermut, keine 51er geschafft zu haben überfährt er auch noch die Haltelinie bei der Boxeneinfahrt - "Haltelinien-Sondertraining" wird erwogen.

 

Mittlerweilen konnte auch der Kontakt zu "Petzi" Petra Böhm hergestellt werden, die uns vor die Tatsache stellt, sie krankheitshalber zu ersetzen - nichts ist also mit Turn verschieben - wir beschließen kurzerhand, Fortacz Robert noch mal in den Ring zu schicken, wenn er sich das körperlich zutraut, immerhin ist er noch seine 51er-Zeit schuldig *ggg*

 

Dörflinger Hardy, der die Stop&Go-Strafe für Robert absitzen muß, fährt gewohnt souverän und liegt mit 53er-Zeiten im unteren Mittelfeld, na ja, sagen wir halt im unteren Feld :-)

 

Im Schlußtur erreicht Fortacz, der infolge eines Blackouts der Boxencrew erst 12 Sekunden später ins Rennen geht als vorgesehen, dann tatsächlich die erhoffte 51er, nicht nur das, er stellt mit 51,48 auch noch die bisherige Teambestzeit (51,53) von HarryH ein - Tag gerettet ;-)))

 

Schlußendlich beenden wir das Rennen auf dem 11.Platz - ohne Stop&Go und mit zeitgerechtem Turnbeginn hätte sich vielleicht sogar noch der 10. ausgehen können, aber das ist reine Spekulation.

 

Das Rennen war wie gewohnt perfekt organisiert, Gratulation an die Rennleitung - und Spass hats ausserdem gemacht!